Blended Learning

Blended Learning ist die Kombination unterschiedlicher Lehr- und Lernformate und Medien zu einem schlüssigen Gesamtkonzept mit optimalem Lerneffekt – dabei werden Online-Phasen / E-Learning-Phasen mit Präsenz-Phasen individuell kombiniert. Im Grunde eine Mischung aus Tradition und Moderne.

Blended Learning basiert auf dem Gedanken/Ansatz, dass Lernen keine „Einmal-Aktion“ ist, sondern ein kontinuierlicher Prozess => also eine Entwicklung vom reinen Training hin zum (lebenslangen) Lernen. Durch die Verwendung neuer Technologien wird räumlich und zeitlich unabhängiges Lernen möglich.

Bereits vorliegende, bewährte Trainingskonzepte lassen sich durch Blended Learning Konzeptionen noch abwechslungsreicher und wirksamer gestalten. Die sozialen Interaktionen (Stichwort: Austausch und Netzwerken) und die erworbenen Medienkompetenzen sind ein zusätzlicher Mehrwert.

Beispiele für die Vielfalt der möglichen Medien sind virtuelle Klassenräume, Foren, Wiki, Internetquellen, (Lern-)Videos, Web-Based-Trainings, Live-Webinare, Audioseminare, mobiles Lernen, E-Mail-Begleitung, Selbstlernphasen und Präsenztrainings.

Unterschiedliche Medien zu nutzen, erhöht für die Lernenden den Transfer in den Alltag. Erwachsene lernen selten nur „auf eine Art und Weise“.

Wichtig ist, dass die Interaktionsformen den Medienvorkenntnissen der Teilnehmenden entsprechen.

Erfolgreiches Lernen lebt vom Austausch in der Gruppe – ob online oder in Präsenzveranstaltungen. Praktische Erfahrungen, neue Sichtweisen und eine lebhafte Diskussion bereichern jedes Training. In den Präsenzphasen liegt der Fokus dann auf Kommunikation und Übung.

Der Trainer und Moderator hat bei Blended Learning „vier Rollen“ inne

  • die Rolle des inhaltlichen Experten
  • die didaktisch-vermittelnde Rolle
  • die motivational-soziale Rolle
  • die organisatorisch-administrative Rolle

und ist dabei Lern-Berater/Lernprozessbegleiter, der mit Empathie, Authentizität und Wertschätzung arbeitet.

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